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Am Donnerstag, 8. Februar gab es in unserer Schule Gelegenheit, sich über die Situation der Roma zu informieren.


Hajnalka Kerezsi von der Caritas Alba Iulia in Rumänien und Michaela Haunold von der Kontaktstelle für Armutsmigration der Caritas OÖ berichteten über die Situation der Roma, die in Europa nach wie vor am Rande der Gesellschaft stehen. (Ein Vortrag für die 4. und 5. Klassen)

12 Millionen Roma leben in Europa. Sie bilden die größte ethnische Minderheit, die nach wie vor sozial, wirtschaftlich und politisch am Rande der Gesellschaft steht. 90 Prozent der Roma leben unter der Armutsgrenze. Sie müssen mit 1,10 € pro Tag auskommen. Nur die Hälfte aller Roma-Kinder besucht die Grundschule, kann Lesen und Schreiben. Die Caritas Alba Iulia im rumänischen Siebenbürgen setzt sich mit Unterstützung der Caritas OÖ dafür ein, das Leben von Roma-Kindern und Erwachsenen zu verbessern. Für Roma-Kinder gibt es Tageszentren, wo sie eine warme Mahlzeit und Hilfe beim Lernen bekommen. Ebenso werden spielerisch die sozialen Kompetenzen gestärkt. Für Erwachsene gibt es Alphabetisierungskurse und Beratungen.

Hajnalka Kerezsi leitet das Caritas-Tageszentrum für Roma-Kinder in Sf. Gheorghe und erzählt von den Herausforderungen ihrer Arbeit und von bewegenden Einzelschicksalen. 

Michaela Haunold leitet die Kontaktstelle für Armutsmigration der Caritas OÖ. Sie begleitet u.a. Roma, die mit der Hoffnung auf Arbeit nach Österreich kommen und schließlich ihren Lebensunterhalt hier mit Betteln bestreiten.